#Sicherheit

Was mich 2018 bewegte?

Zum Wohlbefinden in unserer Gemeinde gehört auch das individuelle Sicherheitsgefühl. Besorgten Bürgern hilft der Verweis auf vermeintlich andere Zuständigkeiten nicht, den Anforderungen an Ordnung und Sicherheit kann sich kommunale Verantwortung nicht entziehen.

So wie der Wertanstieg der Anwesen ihre Eigentümer erfreut, nimmt auch das Interesse am Diebstahl zu. Nicht nur hier gewinnt die enge Zusammenarbeit mit unseren Revierpolizisten an Bedeutung – sowohl bei der Aufklärung von Delikten wie auch der Prävention. Summiert sich bereits heute die Zahl der Kinder und Jugendlichen in unseren örtlichen Kitas und Schulen auf 2.500, so geht dieser Zuwachs mit nicht unerheblichen Risiken im Betrieb dieser Einrichtungen einher. Diesen ist durch vorsorgende und bewusste Planungen zu begegnen. Statistisch belegt: Insbesondere auf den Hauptverkehrsachsen unserer Gemeinde nimmt die Unfallhäufigkeit stetig zu. Wo Schulwege diese kreuzen, wird Sicherheit die bestimmenden Frage. Zur wirksamen Reduzierung dieser Gefahren ist eine umfassende und weiträumige Verkehrskonzeption notwendig. Und wann immer Extremwetter das Gemeindegebiet heimsuchen oder Schadstoffe unsere Umwelt gefährden, dann kommt es auf die Handlungsfähigkeit von kommunalem Bauhof und Gemeindefeuerwehr an. Sicher nur eine kleine Auswahl von Gefahren, die im Alltag auf uns lauern.

Der Schutz unserer Bürger lässt sich auf vielfältige Weise verbessern. Vorbeugende Konzepte gehören ebenso dazu wie organisierte Hilfe bei Not- und Unglückfällen. Übergreifendes Verständnis und vernetztes Handeln bilden hierfür die Grundlage. Nicht zuletzt ist auch das System unserer Freiwilligen Feuerwehr zu stärken – denn nur mit gesellschaftliches Engagement ist Sicherheit auch in Zukunft zu gewährleisten.

Was wurde seit 2018 geschafft?

  • Vier neue Einsatzfahrzeuge, erweiterte und aktualisierte Ausrüstung, funktionale Einsatzbekleidung sowie stete Aus- und Weiterbildung haben die Arbeit unserer Kameradinnen und Kameraden erleichtert und die Leistungsfähigkeit der Gemeindefeuerwehr deutlich erhöht.
  • Die inzwischen enge Verzahnung von Bauhof und Feuerwehr hat Synergien erschlossen. Ob mit Blick auf die Tageseinsatzbereitschaft oder auch spezielle Herausforderungen an der Einsatzstelle, wir sind so schlagkräftiger aufgestellt und für jedes Problem findet sich schnell die passende Lösung – personell wie technisch.
  • Investiert wurde auch in die Fähigkeiten zur Gefahrenabwehr bei Extremwetterlagen, Großschäden oder Katastrophenereignissen. Ob Notstromversorgung, Notbeheizung oder Notbrunnen, von der zentralen Essensversorgung bis zur medizinischen Betreuung – unsere kommunalen Einrichtungen sind widerstandsfähiger auf etwaige Störungen und Unterbrechungen der Versorgung ausgelegt. Die ergänzende Ausstattung ermöglicht uns nun auch die Einrichtung zentraler Anlaufstellen und Hilfsangeboten.
  • Die Zusammenarbeit mit der Landespolizei wurde ausgebaut, bis hin zu gemeinsamen Streifen mit dem Ordnungsamt der Gemeinde. Den Revierpolizisten stehen neu Räumlichkeiten zu Verfügung, direkt eingebunden und mit kurzen Wegen zum Rathaus. Nicht nur regelmäßige Dienstberatungen erleichtern so den Informationsaustausch zwischen Polizei und Kommune. Gemeinsame Informationsveranstaltung zur Prävention gegen Einbruch, Diebstahl und Raub dienen der Aufklärung und Sensibiliserung für Risiken im häuslichen Bereich unserer Bürger.
  • Verbessert wurden Wege, Zufahrten und Stellplatzanlagen unserer Schulen und Kitas. Besser geordnet und kreuzungsfei hat sich die Sicherheit an diesen Stellen deutlich erhöht. Mit diesen baulichen Maßnahmen ist es uns auch gelungen, rechtliche Hürden zu überwinden und flächendeckend vor allen Schulen und Kitas Tempo 30 zu erwirken.
  • Ausgebaut und modern gestaltet wurden auch die Fahrradabstellanlagen an der Grundschule Petershagen, um die Attraktivität der Radnutzung für den Schuweg zu erhöhen und die Zahl der PKW im Umfeld der Schule zu verringern. Das in Umsetzung befindliche Radverkehrskonzpt dient zudem der Erhöhung der Verkehrssicherheit in der Fläche des Ortes und zielt auf den sicheren Ausbau der Geh- und Radwege gleichermaßen. Begonnen wurde auch mit der Umsetzung des Konzepts der Elternhaltestellen, um gerade den morgentlichen Verkehr in Richtung Schule räumlich besser zu verteilen und Entspannung vor dem Schultor zu erwirken.

Was steht jetzt an?

  • Mit der bevorstehenden Auslieferung des neuen Einsatzfahrzeuges der Ortsfeuerwehr Eggersdorf steigen nochmals die taktischen und technischen Fähigkeiten. Hierauf sind die vorhandenen Einsatzpläne und -konzepte anzupassen wie auch die Schulung und Ausbildung auszurichten. Und natürlich ist die Anpassung der Ausrüstung und auch der Ausbildung unserer Einsatzkräfte an die Entwicklung unseres Ortes fortwährend anzupassen.
  • Mit dem Bau des Bürgerhauses “Haus Mühle” wird die Grundlage für eine weitere Versorgungsinsel – auch Kat-Leuchtturm genannt – für den Ortsteil Eggersdorf gelegt. Ziele sind insbesondere eine bessere Erreichbarkeit gerade für ältere Menschen wie auch die Erhöhung der gemeindlichen Flexibilität, wenn es um die Bewältigung von Großschäden oder Katastrophen geht. Ausstattung und Konzept der Versorgungsinsel Bürgerhaus sind parallel zur Bauphase zu finalisieren und organisatorisch einzuordnen.
  • An beiden kommunalen Grundschulstandorten soll die räumliche Verlagerung und sichere Ausgestaltung der Schulbushaltestellen die Attraktivität des Busverkehrs wie auch die Sicherheit auf der jeweiligen Zuwegung zum Schulcampus erhöhen. Dies schließt auch die Ertüchtigung der Wege mit ein.
  • Konsequent fortzusetzen und mit enstprechenden Haushaltsmitteln zu untersetzen sind die Maßnahmen des gemeindlichen Radverkehrskonzeptes.