#Gewerbe

Was mich 2018 bewegte?

Wohnortnahe Handwerks- und Dienstleistungen vereinfachen den Alltag und gehören daher zum Leben im Ort. Unserer Unternehmer sichern eigenverantwortlich Beschäftigung und tragen mit ihrem Erfolg zum Kommunalhaushalt bei. Sie treten oft als Förderer gemeinnütziger Initiativen in Erscheinung oder stellen Fähigkeiten und Ressourcen für pragmatische Lösungen in ihrem Heimatort zur Verfügung.

Mit aufmerksamem Blick auf unsere Gewerbelandschaft wird deutlich, noch vor dem Baugewerbe stellen Dienstleistungen und Handel den größten Anteil der Unternehmungen. Ein beachtlicher Teil sind kleinere Gewerbe, die häufig aus häuslicher Umgebung oder gar umfunktionierten Garagen organisiert werden. Nicht erst, wenn der einsetzende Erfolg mehr Platz erfordert, suchen unsere Gründer nach Lager- und Abstellflächen oder auch zeitweilig zu nutzende Büroflächen. Allzu oft führt sie dann die Suche leider in andere Kommunen der Region.

Zeitgleich liegen ehemals gewerblich genutzte Objekte brach und geben für unseren Ort ein wenig ansprechendes Bild ab. Dem Verfall früherer Gewerbeflächen gilt es deshalb eine Zukunftsperspektive entgegenzusetzen. Dabei geht es nicht um die Errichtung eines Stahlwerks oder den Bau eines Logistikzentrums, aber auch unser überwiegend stilles Gewerbe braucht passende Bedingungen. Hierzu zählen etwa Angebote für flexible Bürogemeinschaften, ansprechende Präsentationsflächen oder kurzfristig nutzbare Konferenzumgebungen. Nicht zuletzt wird auch durch gemeinsames Marketing die Stimme des Einzelnen lauter.


Was wurde seit 2018 geschafft?

  • Als Planungs- und Investitionsschwerpunkt hebt sich erkennbar der Einzelhandel ab. Völlig neu konnte der Penny-Markt angesiedelt werden. Netto und Nahkauf wurde modernisiert und an aktuelle Anforderungen angepasst. EDEKA, Aldi, KiK und Getränke Hoffmann sind an neu entwicklete Standorte gezogen und präsentieren sich jetzt hell, modern und effizient. Entstanden sind auch neue Läden, etwa das Telekommunikationsgeschäft oder die Postfiliale in der Lessingstraße.
  • Die Neuordnung des Einzelhandles hat wieder Platz im Gewerbegebiet “Am Fuchbau” geschaffen. Dieser wird auch dringend benötigt, denn vor allem unsere Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen benötigen Platz, um zu expandieren und ihre hochwertige Angebote und Leistungen erbringen zu können.
  • Mit dem Beschluss zur Entwicklung der alten Gewerbeflächen in der Landhausstraße sind die Weichen gestellt, um auch hier zukünftig eine größere Auswahl an wohnortnahe Handwerks- und Dienstleistungen anbeiten zu können. Die erheblichen Investitionen in die Modernisierung des Bürogebäudes in der Bötzseestraße sollen so kein Einzelfall bleiben, vieles ist in diesem Gebiet aufzuräumen, zu entsorgen und und neu zu strukturieren.

Was steht jetzt an?

  • Mit dem Neubau des Norma-Marktes in diesem Jahr steht die Modernisierung des Einzelhandels kurz vor dem Abschluss. Und auch Nordholz wird am aktuellen Standort weiter investieren und Warenangebot wie Leistungsumfang erweitern.
  • Großes und breites Interesse ruft bereits die anstehende Nachnutzung der alten Aldi-Liegenschaft hervor. Dieser Prozess konstruktiv und im Sinne des gemeindlichen Bedarfs zu begleiten und zu gestalten.
  • Mit der geplanten Zentrumsbildung um den Kreisverkehr am Giebelsee wird sich auch das Angebot an Laden- und Dienstleistungsflächen weiter entwickeln. Im anstehenden Planungsprozess sind dafür aktuelle und zukünftige Bedarfe aufzugreifen, um Synergien zum Einzelhandel und auch zum ÖPNV zu erschließen.
  • Mit der Stärkung des Gewerbeamtes soll auch die Kommuniaktion mit und für unsere Gewerbetreibenden ausgebaut werden. Gelebte Partnerschaft ist eben mehr als An- und Abmeldung des Betriebes und die Erhebung von Steuern. Mit der wachsende Nachfrage nach geeigneten und der Erschließung neuer Gewerbeflächen steigt schon jetzt der Gesprächsbedarf spürbar an.