#Zusammenleben

Was mich 2018 bewegte?

Ob im Verein, Bürgerbündnis oder als Einzelinitiative – das persönliche Engagement unserer Bürger bereichert das Leben im Ort, löst häufig unkompliziert Probleme und ist Aushängeschild für Gemeinschaft und Lebensqualität.

Öffentliches Geld kann persönlichen Einsatz niemals ersetzen, gesellschaftliches Engagement braucht aber passende Rahmenbedingungen. Ob durch Bereitstellung kommunaler Räume und Gebäude oder die gezielte Unterstützung einzelner Projekte – die Rendite ehrenamtlicher Leistungen kommt allen zugute!

Der Erfolg gemeinnütziger Initiativen hängt – heute mehr denn je – von der öffentlichen Wahrnehmung ab. Gemeinsames Marketing von Kommune und engagierten Bürgern wirkt hier als Multiplikator und ist Ausdruck der wechselseitigen Verbundenheit. Die Würdigung besonderer Verdienste ist darüber hinaus auch Ansporn zum Mitwirken – denn auch das Ehrenamt kennt Nachwuchssorgen.

Wer aufmerksam durch unseren Ort geht kann sie entdecken, die Spuren geschichtlicher Entwicklung. Ihr Erhalt stiftet Identität mit dem Ort und ist verbindendes Element zugleich. Die Bewahrung von Traditionen wie auch die Schaffung neuer Begegnungsstätten sind daher gleichberechtigte Leitlinien einer auf Gemeinschaft ausgerichteten Ortsentwicklung.


Was wurde seit 2018 geschafft?

  • Unserer Vereine treffen in der Verwaltung stets auf offene Ohren. Ob Organisation von Festen und Feiern oder der Werbung für diese, Hilfe und Unterstützung ist gelebte Praxis und wirkt in beide Richtungen. Wesentliche Stütze des örtlichen Vereinslebens ist die seit 2020 geltende Befreiung von den Nutzungsgebühren für öffentliche Einrichtungen und Gebäude. Dies hat die Gründung neuer Vereine befördert und das Vereinsleben insgesamt lebendiger und vielfältiger gestalten lassen.
  • Für den Betrieb des Waldsportplatzes wie auch der Kegelbahn konnten endlich Vereinbarungen getroffen und deren Betrieb so zum Nutzen des gesellschaftlichen Miteinanders gesichert werden.
  • Mit dem Neubau von zwei Sporthallen sowie der Modernisierung der bestehenden Hallen in der Mittelstraße und auf dem Oberschulcampus haben sich die Bedingungen für den Vereinssport deutlich verbessert. Profitieren können davon aber auch die offenen Angebote verschiedener Sportgruppen, etwa zur Bewegungsförderung und Sturzprävention für Senioren in Partnerschaft mit dem Kreissportbund.
  • Völlig neu und multifunktional präsentiert der neue Bolzplatz “Moritz” auf dem Waldsportplatz. Neben den Vereinen und Sportgruppen steht dieses Sportfeld auch der Öffentlichkeit für den Freizeitsport oder Familienaktivitäten zur Verfügung. Ebenfalls neu errichtet wurde das Sportfeld auf dem Oberschulcampus, welches neben dem Schulsport auch von Vereinen und dem Jugendclub genutzt wird.
  • Verbessert haben sich auch die Abstell- und Lagermöglichkeiten für den Vereinssport auf dem Waldsportplatz. Funktional, gut eingebunden und beleuchtet sind die Abläufe im Trainingsbetrieb effizienter.
  • Neue Nutzungsmöglichkeiten hat auch die multifunktional geplante Mensa der Grundschule Petershagen eröffnet. Davon profitieren nun auch die Vereine, Netzwerke und Initiativen im Ort. Entstanden ist so ein neuer Ort der Begegnung, eingebunden in den Betreib der Grundschule und mit Synergien zwischen den Nutzern.

Was steht jetzt an?

  • Mit dem Neubau des Bürgerhauses “Haus Mühle” steht die Schaffung einer vielseitigen Begegnungsstätte, eines gesellschaftlichen Ankerpunktes vor der Verwirklichung. Entstehen wird damit nicht nur eine Heimstätte des Vereinslebens, auch Lesungen und Konzerte sollen das Zusammenleben im Ort bereichern.
  • Ebenfalls auf die Zielgerade ist die Sanierung des Dorfsaals eingebogen. Nach der erfolgreichen Einwerbung von Fördermitteln und dem Abschluss der durchaus aufwändigen Planungsphase steht die Erteilung der Baugenehmigung kurz bevor. Ganz in der Tradition dieses Saales soll absehbar zu Tanz- und Konzertveranstaltungen oder Kino- und Theatervorführungen geladen werden. Offen steht der Saal natürlich auch dem Vereinsleben wie auch der Durchführung privater Feiern- und Feste.
  • Mit dem erarbeiteten Planungsstand zur Modernisierung des Waldsportplatzes konnten Anträge zur Förderung durch Bund und Land gestellt werden. Für die über 1.400 aktiven Sportler sollen sich die Trainings- und Wettkampfbedingungen endlich verbessern. Im 100. Jahr seiner Geschichte braucht der Platz ein Update, für weitere Jahrzehnte des aktiven Ortslebens und gesellschaftlichen Zusammenhalts.
  • Bei der geplanten Weiterentwicklung des Grundschulcampus Eggersdorf soll auch dort mit dem Mensaneubau vergleichbare Möglichkeiten und Bedingungen wie am Standort Petershagen geschaffen werden. Ob Malkurse oder Musikschulunterricht, der gesellschaftliche Nutzen unserer Bildungsinfrastruktur wird so vergrößert.